„Armut ist kein Mangel an Charakter, sondern ein Mangel an Geld!“ (Rutger Bregman)
Sich eine Zukunft vorzustellen, ist zum Privileg geworden. Wer im Alltag mit dem eigenen (ökonomischen) Überleben beschäftigt ist, schmiedet keine großen Pläne. STOP BEING POOR setzt Geld als künstlerisches Mittel für gesellschaftliche Veränderung ein. Studio Julian Hetzel nimmt Kulturfördermittel und gibt 15.000 € – den Gegenwert eines Grundeinkommens in Deutschland – an eine Person weiter, ausgezahlt über ein Jahr.
Das Projekt am Theater Rampe stellt unangenehme Fragen zum Kapitalismus und lässt die Grenzen zwischen Theater und Realität verschwimmen. In Zeiten kultureller Grabenkämpfe und massiver Kürzungen setzt STOP BEING POOR ein klares Zeichen für Selbstermächtigung. Eine ebenso absurde wie radikale Geste.
ZUSCHAUEN
Das Publikum ist eingeladen, den Auswahlprozess live zu verfolgen: Sieben Tage, jeweils sechs Stunden lang – ob nur an einem einzigen Tag oder im Binge-Modus über mehrere Tage hinweg. Das Publikum kann jederzeit kommen und gehen. Eine Jury aus wohnungslosen Stuttgarter*innen wählt in öffentlichen Interviews und Jury-Diskussionen täglich eine*n Tagessieger*in. Diese sieben Personen ziehen ins Grand Finale ein.
Am 16.06.2026 biteten Theater RAMPE und vhs stuttgart einen gemeinsamen Besuch an:
Um 15:00 Uhr werfen wir mit Ilona Schaal, Co-Leiterin des Theater RAMPE, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und verfolgen ab 16:00 Uhr die Interviews.
In Kooperation mit dem Theater RAMPE