Referetin: Petra Mostbacher-Dix, Kunsthistorikerin, Journalistin, Dozentin
„Was interessiert, sind Um-Welt und Eigenwelt, sind Ortsbestimmungen und Wachstumsprozesse, sind Vermessungen aller Art.“ So formulierte der Schriftsteller und Künstler Walter Aue 1971 in „Kunstprojekt PCA 1971“. Das Kompendium „P.C.A. (Projecte, Concepte & Actionen)“ gilt als eine der wichtigsten Bestandsaufnahmen der Konzeptkunst und der Aktionskunst der 1960er- und frühen 1970er-Jahre. Und Vermessungen meint auch Natur. Diese spielte philosophisch, theologisch, historisch, biologisch als Topos, Mythos, Schöpfungssymbol und Inspiration über die Jahrhunderte in Kunst und Kultur eine wichtige Rolle. Auch um Neues zu entwickeln – nicht immer zum Guten. Die Balance ist dahin, unbegrenzte Bedarfe stehen einer begrenzten Ressource gegenüber, die Natur schwindet, das Klima wandelt sich. Überleben braucht Nachhaltigkeit. Der Vortrag beleuchtet kaleidoskopartig die widersprüchliche Beziehung von Mensch und Umwelt zwischen Hortus Conclusus und Rohstoffquelle, paradiesischem Sehnsuchtsort des Rückzugs und knallharten Wirtschaftsinteressen.
anschließend
19:45-20:30 Uhr Gallery Talk
In der Ausstellung mit Kuratorin Bettina Michel und Fotograf*innen
Ort: vhs-photogalerie (3.und 4. OG) im TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Kann Spuren von Natur enthalten“ der vhs-photogalerie zum FOTOSOMMER Stuttgart 2026 „UNORDNUNG“ statt.
Zu den Details
| Dozent*in: |
Petra Mostbacher-Dix
N.N.
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| Kurs-Nr.: |
261-20022 |