Entnazifizierung in Südwestdeutschland
Führung im Staatsarchiv Ludwigsburg und Recherche
ab 18 Jahre
Nachdem Nazi-Deutschland besiegt war, sollten alle Personen, die die nationalsozialistische Gewaltherrschaft aktiv unterstützt und sich an dem menschenverachtenden Unrechtsregime bereichert haben, von der Einflussnahme auf das öffentliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben ausgeschlossen und zur Wiedergutmachung verpflichtet werden. Zu diesem Zweck wurden Spruchkammern eingerichtet, die als Laiengerichte fungierten und alle erwachsenen Personen mussten per Fragebogen Rechenschaft über ihr Handeln im Nationalsozialismus ablegen. Dabei entstanden allein in Nordwürttemberg rund 500.000 Spruchkammerakten. Die Archivführung gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung (Südwest-)Deutschlands nach 1945 und wird ergänzt durch eine Einführung in die Recherche mit Spruchkammerakten. Gezeigt werden Spruchkammerakten führender Nationalsozialisten.
Details
| Kursnummer: | 261-18125 | |
| Zeitraum: |
Do
30.04.2026
17:00–18:30 Uhr |
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| Dauer: | 1 Termin(e) | |
| Ort(e): | Treffpunkt: Staatsarchiv Ludwigsburg, Pforte im Haupteingang, Arsenalplatz 3, 71638 Ludwigsburg | |
| Dozent*in(nen): |
Martin Häußermann |
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| Gebühr(en): |
8,00 €
Verwaltungsgebühr |
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| Freie Plätze: | ||
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| Do 30.04.2026 | 17:00–18:30 Uhr | Treffpunkt: Staatsarchiv Ludwigsburg, Pforte im Haupteingang, Arsenalplatz 3, 71638 Ludwigsburg |