Konservative Revolution - Politische Philosophie zwischen den Weltkriegen Teil 1
Thomas Mann, dessen Wandlung von einem bekennend Unpolitischen zu einem bekennenden Demokraten für die Bewertung der 20er Jahre aufschlussreich ist, bemerkte, dass „fast alle seelischen Voraussetzungen für eine echte Demokratisierung Deutschlands nach 1918 gefehlt hätten“. Seine Kritik zielte auf die „konservative Revolution“. Dies war eine geistig-politische Bewegung in der Weimarer Republik, die sich gegen die liberalen Werte der Demokratie wandte und einen autoritären Staat anstrebte.
Arthur Moeller van den Bruck: „Der konservative Mensch sucht heute wieder die Stelle, die Anfang ist. Er ist jetzt notwendiger Erhalter und Empörer zugleich. Er wirft die Frage auf: was ist erhaltenswert?“ In Vortrag und Gespräch erhalten Sie Einblick in die damals zentrale Bewegung der politischen Philosophie.
Der Kurs ist Teil des Lehrgangs 261-14300 "Europa 1914-1945"
Der Lehrgang kann im Ganzen oder alle einzelnen Termine auch separat gebucht werden.
- Neuheit
Details
| Kursnummer: | 261-14308 | |
| Zeitraum: |
Mi
06.05.2026
18:30–20:45 Uhr |
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| Dauer: | 1 Termin(e) | |
| Ort(e): |
TREFFPUNKT Rotebühlplatz |
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| Dozent*in(nen): |
Dr. Reinhard Nowak |
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| Gebühr(en): | 20,00 € | |
| Freie Plätze: | ||
| Mi 06.05.2026 | 18:30–20:45 Uhr |
TREFFPUNKT Rotebühlplatz Rotebühlplatz 28 70173 Stuttgart |