Archiv vhs-photogalerie

Die Ausstellungen in der vhs-photogalerie werden von Bettina Michel kuratiert. Im Folgenden finden Sie Informationen zu den vergangenen Ausstellungen. 

 

Semester 24/1

Rainer Zerback. RECENT TOPOGRAPHICS

In seinen fotografischen Arbeiten beschäftigt sich Rainer Zerback seit über drei Jahrzehnten intensiv mit dem Thema Zivilisation. Die Ausstellung RECENT TOPOGRAPHICS dokumentiert die Bandbreite dieses Werks, das auch die jüngere Fotogeschichte neu interpretiert. 

RECENT TOPOGRAPHICS bezieht sich im Titel auf die amerikanische Landschaftsfotografie der »New Topographics«. In den 1960er Jahren entstand eine Bewegung, die den Blick auf banale und bislang kaum beachtete Orte wie Agrarlandschaften oder Vorstadtsiedlungen richtete. Mit dieser Ausstellung rückt Rainer Zerback hingegen wieder die sehenswerte, schöne oder sogar spektakuläre Landschaft in den Mittelpunkt. Allerdings zeigen sich diese Naturlandschaften nicht unberührt von der menschlichen Zivilisation, sei es durch – manchmal erst auf den zweiten Blick erkennbare – Relikte des Menschen, sei es durch die massive Anwesenheit des Menschen selbst.
In der Bildwelt der »Contemplationes« erkundet Zerback eine stille, menschenleere Welt. Seine gezielte Bildbearbeitung betont einzelne alltägliche Gegenstände, so dass nur noch die Spuren menschlicher Zivilisation erscheinen: Autos, Klettergerüste, Behausungen aller Art. Was im ersten Moment den Eindruck friedlicher Abgeschiedenheit erweckt, wirkt auf den zweiten Blick irritierend und beunruhigend. Es scheint, als seien die Menschen vor kurzem noch da gewesen.
Für die zweite Serie der Ausstellung bereiste der Fotograf »Places of Interest«. Der Begriff stammt aus Reiseführern und bezeichnet Orte, die sich durch ihre historische oder kulturelle Bedeutung oder durch ihre landschaftliche Schönheit auszeichnen. Ameisengleich wuseln deshalb besonders viele Menschen durch die Bilder spektakulärer Landschaften oder urbaner Plätze.

Rainer Zerback präsentiert in der Gegenüberstellung dieser beiden Serien gleichsam eine imaginierte Archäologie des gegenwärtigen Anthropozäns. Als würden wir zurückblicken auf ein ameisenartiges menschliches Welttheater und gleichzeitig dessen Verschwinden konstatieren. Letztlich bleiben die Dinge übrig in einer ambivalenten und überaus ästhetischen »Welt ohne uns«.

Rainer Zerback (*1958) ist Fotograf und hat zuletzt an fotografischen Bestandsaufnahmen des urbanen und des ländlichen Raums gearbeitet. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Ausstellungen gezeigt worden. Er lebt und arbeitet in Ludwigshafen am Rhein.

Kuratiert wird die Ausstellung von Bettina Michel.

Ausstellungsdauer: 23.02.2024 – 05.05.2024

 


Semester 23/2

architekturbild 2023 Europäischer Architekturfotografie-Preis
Provisorium | Stopgap

Die Ausstellung »Provisorium | Stopgap« vereint die besten 112 Bilder des Europäischen Architekturfotografie-Preises architekturbild 2023. In den präsentierten Bildstrecken werden keine Gebäude dokumentiert, denn architekturbild würdigt Fotografie mit Architektur in herausragender inhaltlicher und formaler Vielfalt. Mit Serien von je vier Bildern erkunden die 31 Fotografinnen und Fotografen jeweils unterschiedliche Sujets, die von Zwischenstadien, Brüchen, Improvisationen und Fantasie erzählen. Die subtilen, manchmal humorvollen oder unmittelbaren Interpretationen zeigen beispielsweise kreativ gestaltete Hinterhof Bolzplätze, sorgfältig abgeschirmte urbane Rückzugsorte von Obdachlosen oder die irritierende Abwesenheit von Architektur auf einer Baustelle. Nichts ist hier auf Dauer, Beständigkeit angelegt, alle Motive kreisen um das Vorübergehende, die Veränderung in der Zeit.

Das Hamburger Fotografenteam Nicole Keller & Oliver Schumacher untersucht die absurden, komischen
Provisorien in unserer Umgebung. Das Duo selbst schreibt: „Wir laden ein, diese Alltagsmomente mit offenen Augen zu suchen, zu entdecken und sich über sie zu freuen.“ Ihr spielerisch leicht und elegant wirkendendes Bilderquartett ist mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Zwei weitere gleichwertige Preise gingen an Katharina Roters aus Berlin für eine Schwarz-Weiß-Serie, die in Armenien angesiedelt ist, und an hiepler, brunier, ebenfalls Berlin, für ihre Serie »Gap Stop«.


Nach Frankfurt und Mainz wird der Europäische Architekturfotografie-Preis 2023 in Stuttgart gezeigt.
Die Ausstellung ist eine Kooperation der vhs-photogalerie (Kuratorin Bettina Michel) mit architekturbild e.v.
Zur Ausstellung ist ein Katalog der av edition erhältlich


Ausstellungsdauer: 01.12.2023 – 11.02.2024

Einen Beitrag des SWRs über die Ausstellung finden Sie hier.

 

Elke Weber: ARBEIT.

Der Mechaniker repariert Autos und nur ausnahmsweise sein eigenes. Die Journalistin schreibt nicht für sich selbst. Der Feuerwehrmann löscht wohl eher selten den Brand seines eigenen Hauses. Einerseits verdienen die Menschen ihr Auskommen durch Arbeit, andererseits leisten sie Arbeit für andere in einem gesellschaftlichen Zusammenhang. Der private Antrieb (und auch Druck) Einkommen zu erwerben, verdrängt zusehends diesen gemeinwirtschaftlichen Hintergrund. Die Ausstellung ARBEIT. porträtiert Berufstätige an ihren Arbeitsplätzen – im Bus, im Labor, auf dem Rummelplatz, in der Fabrik oder im Tierstall. Die Stuttgarter Fotografin Elke Weber sieht genau hin, geht jedoch einen Schritt weiter. An allen Orten fragt sie die Menschen vor der Kamera nach der Bedeutung ihrer Arbeit im eigenen Leben und darüber hinaus für die Gesellschaft. Webers Interesse gilt auch der öffentlichen Wahrnehmung dieser Tätigkeiten und der Beschreibung von erwünschten Veränderungen. Die Antworten ergänzen den fotografischen Blick in die Arbeitswelt. Sie offenbaren, dass die Befragten nach Sinn in ihrer Arbeit suchen, mit den Bedingungen oft hadern und dennoch von Spaß, Befriedigung und Bestätigung berichten. Die umfangreiche Ausstellung verbindet mehr als sechzig Porträts, die an den jeweiligen Arbeitsorten aufgenommen wurden, mit den individuellen Aussagen der Dargestellten. Aus dieser Kombination erwächst ein beziehungsreicher visueller Kosmos, der zum Weiterdenken anregt. 

Für Elke Weber ist die Fotografie ein Instrument, um mit Menschen in Verbindung zu treten. In ihren freien Projekten setzt sie sich mit sozial-philosophischen Themen wie gesellschaftlichen Werten, Normen, Erscheinungsformen und Veränderungen auseinander. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

Ausstellungsdauer: 05.10.2023 – 19.11.2023
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 23/1

Birte Kaufmann: THE TRAVELLERS

Die Ausstellung THE TRAVELLERS porträtiert den Alltag eines Lebens am Straßenrand. Irlands größte soziokulturelle Minorität wird „Travellers“ genannt und ist nomadischen Ursprungs. Offiziell wird geschätzt, dass 31.000 Travellers etwa 4.500 Familien bilden. Die Familien besitzen Wohnwagen oder Wohnmobile, auch wenn heute nicht mehr alle umherziehen. In der Tradition von Wanderarbeitern leben die Travellers jedoch in Gemeinschaften von mehreren Familien zusammen und sind durch eine eigene Sprache (Shelta) eng miteinander verbunden. Der Kölner Fotografin Birte Kaufmann ist es gelungen, in einer dichten, unmittelbaren Bildsprache das Leben dieser Menschen festzuhalten. Kinder, Pferde und Hunde sind allgegenwärtig, denn schon früh lernt der Nachwuchs den Umgang mit großen und kleinen Lebewesen. Der Verkauf der selbstgezüchteten Tiere trägt auch zum Lebensunterhalt der Großfamilien bei. Obwohl einige dieser irischen Normaden seßhaft wurden, führen sie ein Leben außerhalb der Städte, ausgeschlossen von der Gesellschaft. Als größte katholische Minderheit Irlands scheinen die Travellers mit ihren überlieferten kulturellen Ritualen zwischen gestern und heute zu schweben. Birte Kaufmanns Bilder wirken vertraut, gleichsam wie aus einer anderen Welt, und befragen unser Verständnis von Identität, Tradition und Gemeinschaft.

Birte Kaufmann (*1981) wurde in Leonberg geboren. Als freischaffende Fotografin lebt und arbeitet sie derzeit in Köln. Im Auftrag ist sie für Magazine unterwegs oder widmet sich freien Langzeitprojekten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Dokumentation, Reportage und Porträtfotografie.

Ausstellungsdauer: 12.05.2023 – 30.07.2023
Kuratorin: Bettina Michel

 

Stranger Things, Max Slobodda

Max Sloboddas großformatige Bilder der Ausstellung STRANGER THINGS lassen an unbekannte Flugobjekte denken oder übersinnliche Erscheinungen. Tatsächlich experimentiert der Düsseldorfer Fotograf gern, auch bereits während seines Studiums an der Fachhochschule Dortmund.

Slobodda inszeniert die unterschiedlichsten Objekte im Raum, ergänzt grelles Licht und eine Prise Zufall. Seine Motivation ist die Lust am Spiel, denn der Grat zur Langeweile im Bild ist schmal. Doch seine Bilder sind herausfordernd und einnehmend zugleich. Der Fotograf erweitert seinen Bildraum durch das Unbegreifliche, das Unbekannte. Und nimmt die Besucher/innen mit auf eine Reise hinter die Kulissen der fotografischen Wirklichkeit. Was auch immer der Blick auf seine verrätselten, phantastischen Motive in den Köpfen der Betrachter/innen auslöst – entziehen kann sich diesen fesselnden, plakativen Bildwelten niemand.

Max Slobodda, geboren 1987, studierte Fotografie an der Fachhochschule Dortmund. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen in der Fotografie begann er dort bereits mit der Arbeit an STRANGER THINGS, die ihn bis heute begleitet. Als freier Fotograf lebt und arbeitet Max Slobodda in Düsseldorf.

Ausstellungsdauer: 17.02.2023 – 30.04.2023
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 22/2

SIDEWAYS, Stefan Neubauer

Neubauers fotografisches Vokabular des erzählerischen Bildes knüpft an die Tradition der humanistischen Reportagefotografie an. Make friends with your camera”, beschreibt er seine Arbeitsweise und mit seinem humoristisch zugespitzten Blick auf die Straße schärft er scheinbar beiläufig unsere Wahrnehmung.
Für seine freien Arbeiten wie den Automaten hingegen nimmt er sich Zeit, um ein Thema als Bildreihe auszuarbeiten. In den großformatigen Aufnahmen wirken seine freigestellten Kaugummiautomaten wie kunstvolle Artefakte einer vormodernen, analogen Welt.
Bereits mit 13 Jahren begann Stefan Neubauer zu fotografieren. Mit großer Neugierde entdeckt er seitdem die Welt mit der Kamera. Von der Kleinbildkamera Leica M6 der großen Vorbilder in der Reportagefotografie bis zum klassischen Großformat nutzt er die jeweiligen Möglichkeiten für seinen individuellen Ausdruck. Stefan Neubauer lebt und arbeitet in Stuttgart.

Ausstellungsdauer: 03.12.2022 – 05.02.2023
Kuratorin: Bettina Michel

 

Volker Schrank. Macht und Moral

Die Ausstellung MACHT UND MORAL vereint 60 großformatige Arbeiten aus den beiden Werkserien Stammtische und Beichtstühle von Volker Schrank. Gleichzeitig umspannt sie einen Zeitraum von fast zehn Jahren im Werk des Stuttgarter Fotografen. Bereits in den Stammtischen (2013) wie auch den nachfolgenden Beichtstühlen (2022) sind Orte, die der Kommunikation dienen sollen, ohne Menschen dargestellt.
Selbst die Spuren menschlicher Anwesenheit sind auf den Stammtischen längst einer peniblen, klinisch anmutenden Sauberkeit gewichen. Der Bildausschnitt verdichtet den Raum auf wenige Quadratmeter Tisch mit Wimpel oder Aschenbecher, und wird von einer charakteristischen Wand begrenzt.
Die oft mächtige, beeindruckende Form der Beichtstühle mutet uns Schrank vor grellen oder kitschig-pastelligen Farben zu. Der Blick konzentriert sich auf das Möbel, denn die Vielfalt der künstlerischen Gestaltung kann nicht über die Funktion des Beichtstuhls hinwegtäuschen. Die Ursünde lastet schwer auf den Schultern der Gläubigen – erst in jüngster Zeit zeigt sich Leichtigkeit in Anlehnung an die moderne Architektur des 20. Jahrhunderts.
Symbolisch verweisen die Bildmotive auf Machtverhältnisse innerhalb einer Gemeinschaft – ob diese religiöser Natur ist, oder den (ländlichen) sozialen Strukturen geschuldet, sei dahingestellt. Zur Ausstellung ist zu beiden Werkreihen ein Buch mit erweitertem Bild- und Textumfang erhältlich.
Volker Schrank widmet sich in seinen freien Arbeiten vorzugsweise konzeptuellen Reihen, die Porträts wie auch Objekte und Innenräume umfassen. Volker Schrank lebt und arbeitet in Stuttgart.

Ausstellungsdauer: 16.09.2022 – 20.11.2022
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 22/1

Berthold Steinhilber: „DEUTSCHLAND – EINE REISE DURCH DIE ZEIT”

Die Ausstellung „DEUTSCHLAND – Eine Reise durch die Zeit” vereint 60 teils großformatige Arbeiten des Stuttgarter Fotografen Berthold Steinhilber. Er ist mit seiner Kamera durch Deutschland gefahren, um historisch bedeutsame Orte und Landschaften zu dokumentieren. Gemeinsam mit der Autorin Sabine Böhne zeigt uns Steinhilber ein Kaleidoskop der Mächtigen und einfachen Menschen, der Heiligen und Hexen, der Geistesgrößen und Händler – gespiegelt in ihren Bauwerken und Zeugnissen, die uns bis heute überliefert sind.

Mit Steinhilbers Bildern entsteht eine visuelle Zeitreise, die die Geschichte unserer Heimat sichtbar macht. Und aufzeigt, woher wir kommen und was uns geprägt hat.

Als Ergänzung ist ein Buch mit erweitertem Bild- und Textumfang erhältlich.

Berthold Steinhilber ist ein international bekannter Landschaftsfotograf, der in Stuttgart lebt.

Ausstellungsdauer: 13.05.2022 – 31.07.2022
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 21/2

Europäischer Architekturfotografie-Preis architekturbild 2021: „Das Urbane im Peripheren”

Diese Ausstellung vereint die besten 28 Fotostrecken des Europäischen Architekturfotografie-Preis 2021. Ausgezeichnete Fotograf/innen präsentieren ihre sehr persönlichen kritischen und auch humorvollen Betrachtungsweisen zur aktuellen Fotografie mit Architektur. Unter den Preisträger/innen ist neben Oliver Heinl und Torsten Andreas Hoffmann auch der bekannte Stuttgarter Fotokünstler Wolfram Janzer zu sehen. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit von architekturbild e.V. mit der vhs-photogalerie und wird kuratiert von Bettina Michel.

Ausstellungsdauer: 02.12.21 – 24.04.22
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 21/1

ACH, EUROPA – Ausstellung mit Fotokünstler/innen aus Stuttgart anlässlich des Festivals EUROVISION (FOTOSOMMER Stuttgart e.V.)

Gruppenausstellung mit Karolin Back, Ulrich Bernhardt, Victor S. Brigola, Sinje Dillenkofer, Peter Franck und Julia Wenz, Berthold Steinhilber und Valentin Wormbs.

ACH, EUROPA untersucht ein politisches Gebilde, das aktuell weitreichenden Veränderungen unterworfen ist. Abstrakt oder konkret werden einzelne Facetten herausgegriffen und fotografisch-ästhetisch ausgelotet.

Stellvertretend für die unterschiedlichen Herangehensweisen stehen Valentin Wormbs und Victor S. Brigola. In experimentellen Bildreihen löst Valentin Wormbs den Kontinent Europa in den Farbstreifen eines sich drehenden Globus auf. Wormbs formuliert einen offenen Raum, der sowohl Ende wie auch Neuanfang birgt. Einen konkret-dokumentarischen Ansatz verfolgt Victor S. Brigola. Seine Aufnahmen beleuchten die touristische Infrastruktur englischer Ausflugsorte. Brigola verdichtet den aktuellen Brexit und die damit verbundene Abkehr von Europa zu Bildern eines konsumorientierten, ungewissen Glücksversprechen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der vhs-photogalerie (Kuratorin Bettina Michel) mit dem FOTOSOMMER Stuttgart e.V. und wird im Hauptprogramm des Fotofestivals EUROVISION gezeigt.

Ausstellungsdauer: 16.09.2021 – 21.11.2021

 

UNSERE TRÄUME  von Helena Schätzle und Lioba Keuck

Helena Schätzle und Lioba Keuck untersuchen mit ihrem fotografischen Projekt UNSERE TRÄUME den vielschichtigen »Traum vom Auswandern«, der sich scheinbar an den sonnenbeschienen Küsten im Süden Spaniens und Portugals erfüllt. Hier treffen die unterschiedlichsten Formen der Migration aufeinander, denn der Südwesten Europas dient als Projektionsfläche für die Hoffnung auf ein besseres Leben. Den Auswanderern der nordeuropäischen Länder verspricht die iberische Halbinsel Sonne, Wärme und ein neues Lebensgefühl. Wer hingegen über das Mittelmeer kommt, erhofft sich Arbeit und finanzielle Absicherung.

Die Mauern des vermeintlichen Paradieses sind jedoch unterschiedlich hoch.
Als EU-Bürger/in kann man problemlos umsiedeln, während afrikanische Migrant/innen ein hohes, oft lebensbedrohliches Risiko eingehen.

Die Ausstellung UNSERE TRÄUME zeigt Menschen, die am Sehnsuchtsziel angekommen sind. Erfüllt sich ihr Traum, fragen die Autorinnen, und wagen einen Blick auf das Wechselspiel zwischen Migration unterschiedlicher Kulturen und ihren Ausprägungen in der neuen, fremden Heimat.

Helena Schätzle und Lioba Keuck haben für UNSERE TRÄUME mehrere Wochen im Südwesten Europas zusammengearbeitet. Beide Fotografinnen verbinden ihr Interesse für humanitäre Fragen und weltweite sozioökonomische Themen mit fotokünstlerischen Ausdrucksformen. Helena Schätzle und Lioba Keuck studierten Kunst sowie Fotografie mit Schwerpunkt Fotojournalismus. Helena Schätzle lebt in Kassel und wird von der Agentur laif vertreten. Lioba Keuck lebt in Berlin. Die Ausstellung gehört zur Reihe unterwegs der Kuratorin Bettina Michel.

Ausstellungsdauer: 20.11.2020 – 05.09.2021
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 20/1

VOTE for … presents St. Louis artists
Fotografieausstellung anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Städtepartnerschaft mit St. Louis / USA”

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und St. Louis, Missouri/USA, wird in der vhs-photogalerie aktuelle amerikanische Fotografie aus der Partnerstadt präsentiert.

In diesem ohnehin bewegten Jahr 2020 findet – zeitgleich zur Ausstellung – die Wahl des nächsten amerikanischen Präsidenten statt. Die Wahl und der damit verbundene Wahlkampf beherrschen monatelang das politische Geschehen weltweit.

Die Ausstellung „VOTE for … presents St. Louis artists” bezieht sich auf die Wahlwerbung, jedoch zählen hier nicht die Kandidaten. „VOTE for … ” verstehen die US-amerikanischen Künstler/innen als Aufforderung, unsere demokratischen Werte wie Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit zu untersuchen.
Beteiligte Künstler/innen:
Nate Burrell, Jennifer Colten, Jess T. Dugan, Vanessa Fabbre, Jen Everett, Nate Larson, Drew Nikonowicz und WORK/PLAY.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der vhs-photogalerie (Kuratorin Bettina Michel) mit den Künstler-Kuratoren Julia Wenz und Peter Franck in Zusammenarbeit mit den amerikanischen Co-Kuratoren Mike Behle und David Johnson als Initiatoren des Künstleraustauschs. Die GEDOK Stuttgart und paulartspace in St. Louis sind bei diesem Austausch ebenfalls Projektpartner. Der Austausch wurde gefördert von der Stadt Stuttgart.

Ausstellungsdauer: 17.09.2020 – 22.11.2020
Kuratorin: Bettina Michel

 

Eckhard Gollnow
An den Rändern der Seidenstrasse

2018 bereiste der Essener Fotograf Eckhard Gollnow die Länder Pakistan, Usbekistan, Kirgistan und China. Fünf Wochen war er auf den jahrtausendealten Routen der legendären Seidenstraßen unterwegs. Was bereits vor etwa 2500 Jahren begann, als die ersten Karawanen mit den begehrten Seidenstoffen von China in Richtung Mittelmeer unterwegs waren, hat über die Jahrhunderte zahlreiche Handelswege für Waren wie Porzellan, Gewürze, Gold und Silber über unwegsames Gebirge, tiefe Flusstäler und ausgedehnte Wüsten geschaffen. Aber auch neue Ideen aus Philosophie, Wissenschaft und Kunst beeinflussten die Menschen entlang der Handelsroute. Mit der Verbreitung des Islam entstand in den Handelszentren eine außergewöhnliche Architektur wie der zum Weltkulturerbe zählende Registan Platz in Samarkand, Usbekistan.

Mit dem Aufkommen der Seefahrt verloren diese Seidenstraßen ihre Wichtigkeit für Europa. Die über lange Zeit vernachlässigten Verkehrswege erhalten insbesondere seit dem Ende der Sowjetunion und intensiver Investitionen der Wirtschaftsmacht China wieder mehr Aufmerksamkeit. Als neue Seidenstraße verbindet beispielsweise der Karakorum Highway, der durch das Hunzatal führt, Pakistan mit der chinesischen Provinz Xinjiang.

Insgesamt 60 Motive vereinen spektakuläre Landschaftsaufnahmen mit herausragenden Weltkulturerbestätten und pulsierenden Städten. Neben traumhaft schönen Orten, die sich mit Märchen aus 1001 Nacht verbinden, bringt uns Gollnow auch die Menschen und deren Lebensweise näher. Die beiden Länder Pakistan und Usbekistan bilden den Schwerpunkt seiner fünfwöchigen Tour.

Gollnow startete in Lahore, dem historischen Kulturzentrum Pakistans. Entlang des Flusses Indus weiter nach Norden fahrend, portraitierte er das Leben in den pakistanischen Städten Ravalpindi und Peshawar. Als neue Seidenstraße im Tal des Flusses Hunza, verbindet der Karakorum Highway Pakistan mit der chinesischen Provinz Xinjiang. Im Zusammenhang mit dem Karakorum Highway gewinnt die Stadt Gilgit an Bedeutung. Land und Leuten begegnete Gollnow in Tashkorgan und Kashgar in China sowie in den kirgisischen Städten Bishkek und Osh. Die fotografische Reise endet in Usbekistan, wo neben den Städten Andijan, Taschkent, Shakhrisabz und Buchara auch Impressionen der beiden Weltkulturerbestätten Samarkand und Khiva entstanden. Die Ausstellung „An den Rändern der Seidenstrassen“ ist im Anschluss an den Wissenschaftspark Gelsenkirchen in der vhs-photogalerie zu sehen und wurde von Bettina Michel kuratiert.

Der Fotograf Eckhard Gollnow leitete über lange Zeit die Werkstatt des Farblabors an der Folkwangschule Essen. Er vermittelte zahlreichen Studierenden bereits die Qualität der Farbfotografie als noch vorwiegend in schwarz-weißer Abstraktion fotografiert wurde. In seinen freien Projekten beschäftigt sich Gollnow mit Reisefotografie.

Midissage: So, 26.07.2020, 11 Uhr, mit Vortrag von Dr. Annette Krämer (LiMu Stuttgart) und Führung mit Bettina Michel.

Viele Zeugnisse erinnern noch heute an die Vergangenheit der legendären Seidenstraße(n). Neben den alten Wegstrecken durch unwegsames Gebirge, tiefe Flusstäler und ausgedehnte Wüsten beeindruckt prachtvolle Architektur aus islamischer Zeit, etwa in den Städten Usbekistans, Bewohner/innen wie Besucher/innen. Doch auch der intensive Austausch von Waren, Wissen und Ideen oder Religion prägt bis heute das kulturelle Bewusstsein. Vor allem aber bilden sich derzeit neue, reale und virtuelle Wege, die daran anknüpfen. Ausgehend von fotografischen Ansichten der Ausstellung AN DEN RÄNDERN DER SEIDENSTRASSEN in der vhs-photogalerie, gibt der Vortrag Einblicke in heutige Lebenswelten, insbesondere im postsowjetischen Zentralasien.

Ausstellungsdauer: 13.02.2020 – 06.09.2020
Kuratorin: Bettina Michel


Semester 19/2

architekturbild e.V.

Europäischer Architekurfotografie-Preis 2019
JOYFUL ARCHITECTURE

Die Ausstellung vereint die besten Arbeiten des Europäischen Architekturfotografie-Preises 2019. Unter dem Thema JOYFUL ARCHITECTURE steht einmal nicht die Funktionalität oder Ästhetik der Architektur im Vordergrund. Architektur darf hier Spaß machen, Freude bereiten und Wohlbefinden auslösen.
So zeigt die Bildstrecke des Preisträgers Dirk Härle „das Besondere in scheinbar unspektakulären Situationen [...]. Freudvoll sind fraglos nicht die Architekturelemente, sondern die gezeigten Szenen für denjenigen Betrachter, der mit Gelassenheit und Humor auf unsere Umwelt schaut.”, so Reiner Nagel als Juryvorsitzender.
Die beiden Berliner Fotografen Alexander Mai und Mikula Platz sowie der Leipziger Fotograf Nikolas Fabian Kammerer sind mit zwei gleichwertigen Preisen gewürdigt worden und ebenfalls ausgestellt. Andreas Langen schreibt „Hurra, die Bilder [Kammerers] rocken. [...] hier geht alles kreuz und quer, poppig bunt vor kosmischem Schwarz: Willkommen im Universum des unendlichen Spaßes am Bau!"

Weitere Informationen unter www.architekturbild-ev.de

Ausstellungsdauer: 05.12.2019 – 02.02.2020
Kuratorin: Bettina Michel

 

Dieter Leistner WAITING 

Menschen warten, immer wieder, oft unfreiwillig, überall auf der Welt. Menschen warten, um schneller weiterzukommen. Der Fotograf Dieter Leistner beobachtet genau, seit 1978 an Haltestellen weltweit. Wie auf einer Bühne rahmt die Architektur seiner Haltestellen die flüchtige Szenerie. Individuell gestaltete oder seriell reduzierte Dachkonstruktionen verweisen auf die Funktion des Ortes: Warten an der Straße. Erst durch die anwesenden Personen entsteht dadurch eine Art Schauspiel mit kulturellen Eigenarten und zeitlichen Bezügen.

Wie warten Menschen, auf dem Land und in der Stadt, in Argentinien oder Kirgisien? Leistners Motive verbinden Alltägliches mit universellen Fragen – wie etwa nach dem Wert des Innehaltens bei einer stetigen Beschleunigung. Ist Warten verlorene Zeit oder geschenkte Zeit? Mit über 40 Bildern entsteht ein skurriles Theater des Alltäglichen unter einem zutiefst menschlichen Blickwinkel.

Dieter Leistner ist emeritierter Professor für Kommunikationsdesign an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Als renommierter Architekturfotograf bereist er seit Jahrzehnten die Welt und arbeitet im Auftrag zahlreicher Architekturbüros, Magazine und Verlage.

WAITING ist die fünfte Ausstellung aus der Reihe unterwegs der freien Kuratorin Bettina Michel.

Ausstellungsdauer: 19.09.2019 – 24.11.2019
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 19/1

Katinka Schuett – Cosmic Drive

Das Weltall dient spätestens seit Jules Vernes Zukunftsromanen als Sinnbild für grenzenlose Ausdehnung und Begegnungen mit fremdartigen Wesen. Ist der Mensch allein im Kosmos? Oder sind wir als Spezies so unbedeutend, dass extraterrestrische Lebensformen keine Notiz von uns nehmen? Fragen wie diese befruchten seit mehr als zweitausend Jahren unser wissenschaftliches, religiöses, philosophisches und künstlerisches Denken und Schaffen. Katinka Schuett hat sich weltweit auf eine intensive Suche nach repräsentativen Orten begeben: für ihre Bilder der Science Fiction wie auch der technisch hochgerüsteten Eroberung des Alls durch die Weltraumfahrt. Sie fand ein Radioteleskop in Puerto Rico, das den Kontakt zu außerirdischem Leben im Weltall sucht. In Kalifornien fotografierte sie technische Anlagen, die nach Signalen anderer Zivilisationen im All forschen. In ihrer Ausstellung untersucht die Berliner Fotografin mit philosophischem Weitblick die scheinbar unvereinbaren Sphären von Fantasie und faktischen Wissenschaften.

Ausstellungsdauer: 16.05.2019 – 28.07.2019
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 18/2

Dieter Seitz  Das Kasachstan Projekt

Kasachstan ist der nach Fläche neuntgrößte Staat der Welt – jedoch für viele ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dieter Seitz führt den Betrachter auf eine Zeitreise durch Kasachstan: vom ursprünglichen, traditionellen Land der Nomaden bis in die neue Welt der Urban Nomads. Der Stuttgarter Fotograf betrachtet die Kulturentwicklung des Landes als Zusammenspiel von drei Kulturströmen: Die jüngst revitalisierte Volkskultur vermischt sich mit dem Kulturerbe der Sowjetära und den Einflüssen des westlichen Kapitalismus. Das Ergebnis kann nicht mehr eindeutig der einen oder anderen Herkunft zugeordnet werden. Vor diesem Hintergrund werden mit subjektivem Blick Kultur und Alltag Kasachstans vermessen. Jenseits der Stereotypen post-sowjetischer Folklore gelingt es Dieter Seitz auf sensible Weise, die kulturelle Topografie einer der größten Transformationsgesellschaften im Herzen Eurasiens nachzuzeichnen.

Die Ausstellung zeigt Bilder seiner Fotobände „Nomad's Land” und „Virtual Landscapes”.

Ausstellungsdauer: 14.02.2019 – 05.05.2019
Kuratorin: Bettina Michel

 

Anja Bohnhof: India

Anja Bohnhof gewährt uns einen Einblick in ihr umfangreiches fotografisches Werk, das seit mehr als zehn Jahren vor allem in Indien entsteht. Für die intensiven Porträts aus Bengalen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die tägliche Arbeit auf den Feldern verrichten die bengalischen Kleinbauern weitgehend manuell, dabei liegt das Reisanbaugebiet nur wenige Kilometer vor den Toren der modernen Millionenstadt Kolkatta (Kalkutta). Dort bieten über 10.000 Buchläden ihre Ware in oft provisorischen Ständen an. Die Metropole gilt als drittgrößter Exporteur von Software, dennoch ist der Respekt vor dem Kulturgut Buch ungebrochen. Die Serie „Bahak“ würdigt die Lastenträger, denen in den vollen Straßen Kolkattas keine Last zu groß scheint.

Anja Bohnhofs Bilder visualisieren globale gesellschaftliche Fragestellungen, die auch die Zukunft dieses lebensvollen, von Gegensätzen geprägten Landes betreffen. Gezeigt werden fotografische Arbeiten der Serien „Krishak – Yield of Time“, „Books for Sale“ und „Bahak – Burden of Things“.

Ausstellungsdauer: 06.12.2018 – 03.02.2019
Kuratorin: Bettina Michel

 

Andreas Teichmann: Durch Deutschland

In 50 Tagen ist der Essener Fotograf Andreas Teichmann quer durch Deutschland gewandert. Unterwegs von Aachen nach Zittau hat er seine Begegnungen unmittelbar mit einer Großformatkamera dokumentiert.

„Ich habe mit meinen Aufnahmen einen Rahmen geschaffen, den die jeweiligen Menschen und Orte bespielen konnten“, erläutert Andreas Teichmann die Vorgehensweise. Seine visuellen Entdeckungen spiegeln den langsamen Bewegungsrhythmus des täglichen Gehens. Er nähert sich allem Unbekannten, oft Unerwarteten, auf Augenhöhe. Heimat neu gesehen.

Ausstellungsdauer: 11.10.2018 – 25.11.2018
Kuratorin: Bettina Michel

 


Semester 18/1

Alexander Beck: CHINA MATRIX

Eine Ausstellung im Rahmen des Länderschwerpunktes „China“.
Der Titel „Matrix“ beschreibt die Methode des Fotografen in China, wo er zunächst alles, was ihn faszinierte, fotografierte, um dann später dieses noch unstrukturierte „Erfassen“ einer „kulturellen Überdosis“ nach und nach in seinem Kopf zu ordnen. Aus „seiner Ordnung“ von China entstanden Bildreihen in Form von „Topologien“, „Entwicklungen“, „Gegensätzen“, „Eindrücken“ oder reinen „Farben“ und „Strukturen“. Die Matrix erzählt von China in unterschiedlichen Ebenen, visuell, strukturell, formal, thematisch, programmatisch. Sie besteht aus Fotos reiner Farben, die zeigen, wie der Fotograf China „fühlt“, und Bildern einer soziologischen Analyse der Binnenmigration, die einen Versuch unternehmen, sich einer Erklärung Chinas rasanter Entwicklung intellektuell zu nähern.

Ausstellungsdauer: 26.04.2018 – 15.06.2018
Kurator: Rüdiger Flöge

Mit dieser Ausstellung verabschiedet sich der Kurator Rüdiger Flöge (DGPh) von der vhs-photogalerie, die er seit dem Jahr 2000 mit über 100 Ausstellungen geprägt hat.

 

Sabine Wild: Dekonstruktion des Urbanen

Die Arbeiten der bekannten deutschen Fotokünstlerin Sabine Wild entstehen in Großstädten wie New York, Shanghai, Hong Kong, London, Paris und Rom. Für diese Ausstellung war nun Stuttgart die Vorlage für ihre Kunst. Großen Städten begegnet sie mit einer Mischung aus Faszination, Begeisterung und Erschrecken. Diese Stimmung versucht sie durch Auflösen, Verschieben und Fragmentarisieren der Gebäude und Stadträume zum Ausdruck zu bringen. Ihr Stil ist betont antidokumentarisch. Grafische Partien kontrastieren mit fließenden, unscharfen, sehr farbintensiven Farbströmen, so bringt sie die Geschwindigkeit des Lebens in den Städten zum Ausdruck. Sabine Wild sagt über ihre Arbeit: „Durch das Aufbrechen des abbildungsgetreuen Charakters der Fotografie verlege ich den Wahrnehmungsvorgang in das subjektive Erleben des Betrachters“.

Ausstellungsdauer: 01.03.2018 – 15.04.2018
Kurator: Rüdiger Flöge

 

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