Archiv Rotebühlgalerie

Semester 2018/2

Neues ABC-Buch

Ein Klassiker in der Geschichte der Fibeln, neu interpretiert von einem der erfolgreichsten Illustratoren der Gegenwart.
»Ein Kinderbuch und kein Kinderbuch. Ein Buch zum Schreiben- und Lesenlernen. Ein Gespräch von Jahrhundert zu Jahrhundert zwischen dem skeptischen Aufklärer Moritz (1756-1793) und dem aufgeklärten Skeptiker Erlbruch (geb. 1948) über die Frage, was den Mensch zum Menschen macht. Wo Moritz predigt, da gerät Erlbruch ins Träumen. Wo Moritz mahnt und klagt, öffnet Erlbruch leise ein paar Türen und Fenster ins Freie. Wo Moritz, vom eigenen Pathos ergriffen, die Tugend preist, inszeniert Erlbruch ironisch das große Welttheater. Was der eine streng auseinandernimmt, in seine Bestandteile zerlegt, Mensch und Menschenwelt, immer der Maxime gewiss: ›Es ist die höchste Würde, ein Mensch zu sein‹ – das buchstabiert der andere neu zusammen. Und wir hören ihn dabei fröhlich brummen und summen und seufzen und kichern: Der Mensch, ach ja.« (Benedikt Erenz, Die ZEIT)

Wolf Erlbruch
Wolf Erlbruch, geboren 1948, war bis 2009 Professor für Illustration an der Bergischen Universität Wuppertal. 2017 erhielt Wolf Erlbruch als erster deutscher Künstler den renommierten Astrid Lindgren Memorial Award für sein Gesamtwerk. Zudem wurde er mit dem Gutenbergpreis der Stadt Leipzig, dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises sowie mit der Hans Christian Andersen Medaille ausgezeichnet.

Karl Philipp Moritz
Karl Philipp Moritz (1756–1793) war ein vielseitiger Schriftsteller des Sturm und Drang, der Berliner Aufklärung und der Weimarer Klassik. Er hatte ein bewegtes Leben als Hutmacherlehrling, Schauspieler, Hofmeister, Lehrer, Redakteur, Schriftsteller,Spätaufklärer, Philosoph und Kunsttheoretiker.

In Kooperation mit dem Börsenverein und dem Verlag Antje Kunstmann.
Die Ausstellung findet im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen 2019 statt.

Ausstellungsdauer: 6.02.-29.04.2019


Fotoausstellung „3 years in motion“
Dancers across Borders & Salmaleque Dance Company, TanzTheater mit Geflüchteten
Fotografien von Andrea Teicke
„You can change your life in a dance class.“ (Royston Maldoom)

Seit über drei Jahren begleitet Andrea Teicke „Dancers across Borders & Salamaleque Dance Company“ mit Ihrer Kamera. Dabei hält sie in ihren Bildern bewegende und einmalige Momente auf und hinter der Bühne fest.

2015 hat die Tänzerin und Choreographin Heidi Rehse mit der volkshochschule stuttgart den Versuch gewagt, mit Geflüchteten aus vhs Flüchtlings- und Integrationskursen und der Salamaleque Dance Company eine Tanzaufführung zu erarbeiten. Das künstlerische Experiment „World Second Hand“ wurde ein großer Erfolg. Seitdem haben mehr als 40 Tänzerinnen und Tänzer aus 19 Ländern an den drei Tanztheaterstücken „World Second Hand“, „Lost Dreams of Perfection“ und „Parts of Us“  mitgewirkt.

Die Tänzerinnen und Tänzer bringen ihr Leben zwischen der verlorenen Heimat und den Herausforderungen des Neuanfangs auf die Bühne. In ihren Stücken erzählen sie auf ganz persönliche Weise von ihrem Leben, ihren Erfahrungen, von verlorenen Träumen, überraschenden Wendungen, von ihren Ängsten und ihrem Mut.

Um groß zu sein, sei ganz. Verstelle und verleugne nicht, was dein. Sei ganz in allem. Und lege dein ganzes Sein in dein geringstes Tun.“ (Fernando Pessoa)

Die Tanzgruppe bedeutet für mich Freunde und Familie. Sie war für mich mein erster Kontakt zu den Menschen in Deutschland. Am Anfang war ich verloren und in der Gruppe habe ich mich wiedergefunden." (Nafee Madarati, Syrien)

Dancers across Borders is the place where I feel the urge to move in the rhytm of life again. Not to stand still when everything around me is moving fast. And it is always better to move with a little bit of grace in life". (Afroditi Festa, Griechenland)

Unsere Tanzgruppe ist für mich eine Oase des Friedens, in der es egal ist, woher jemand kommt, wie alt man ist, welcher Religion man angehört und mit welcher Laune man kommt – nach dem Tanzen geht es einem immer besser." (Lea Weber, Deutschland) 

Wir sind eine Gruppe, die die Leidenschaft zu tanzen teilt. Tanzen tut uns allen sehr gut." (Amidou Wassiou, Togo)

Adel Thaaer, Irak • Afrim Fejzullahi, Kosovo • Afroditi Festa, Griechenland • Alex Alsayed, Syrien • Akoele Ametano, Togo • Amidou Wassiou, Togo • Anvar Sherahmad, Afghanistan • Arnaud Tchoungang, Kamerun • Banoo Jamali, Iran • Dzay Jegr, Kurdistan • Farideh Rashidinasab, Iran • Gaeth Al Draie, Syrien • Grigorii Popov, Russland • Gui Votteler, Deutschland • Hani Alturky, Syrien • Heidi Rehse,  Deutschland • Hossein Ibrahimi, Afghanistan • Izabela Pertek, Polen • Jens Volpp, Deutschland • John Ogbolu, Nigeria • Lea Weber, Deutschland • Lena Biedlingmaier, Deutschland • Larry King, Ghana • Mojdeh Fahandezsaadi, Iran • Mohammad Bakr, Syrien • Mola, Gambia • Mulu Hagos, Eritrea • Nafee Madarati, Syrien • Nazan Uzumel, Türkei • Nima Mesbah, Iran • Paula Disselkamp, Deutschland • Phil Koch, Deutschland • Sarjo Konteh, Gambia • Stefan Späth, Deutschland • Stephanie Bendezu-Cardenas, Ghana • Tanko Mamouni, Togo • Timo Hofmann, Deutschland • Umut Uludag, Türkei • Wael Omarai, Syrien • Xiu Mung Huang, China

An der Vernissage können Sie die Beteiligten persönlich kennenlernen, die Company live bei einer Kurzperformance erleben und Kulinarische Spezialitäten aus vielen Ländern probieren.

Vernissage: So, 18.11.2018 um 15 Uhr
Ausstellungszeitraum: 18.11.2018 – 23.01.2019
TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Rotebühlgalerie, EG


Fotoausstellung „Parallelen“

im Rahmen der Jubiläen der Städtepartnerschaften Stuttgart -
St Helens - ?ód?

2018 feiert nicht nur Stuttgart das Jubiläum dreier Städtepartnerschaften (St. Helens, ?ód?, Mumbai), sondern auch der älteste Stuttgarter Fotoclub, der „fotoclub stuttgart 1938 e.V“. Seit 80 Jahren gibt es ihn und seit über 30 Jahren pflegt er Kontakte zu Gleichgesinnten in verschiedenen Partnerstädten.

Anlässlich der Jubiläen hat eine Delegation des „fotoclub stuttgart 1938 e.V.“ die Fotoclubs in St. Helens und ?ód? besucht und dabei ist Eines besonders aufgefallen: Die vielen Parallelen der Partnerstädte zu Stuttgart, sowohl in der städtischen Struktur und Entwicklung, der Architektur, der Kulturszene und bauhistorischen Wandel.

So steht in Stuttgart der weltweit erste Fernsehturm, während sich in St Helens mit dem Sankey Viaduct der weltweit erste zweigleisige Eisenbahn-Viadukt befindet. Die ulica Piotrkowska in Lód? bildet zum Beispiel das Gegenstück zur Stuttgarter Königstrasse und das Arboretum, der Botanische Garten bei Rowogie, ist mit dem Garten der Wilhelma vergleichbar.

Diese Parallelen und vieles mehr werden von den polnischen, britischen und Stuttgarter Fotograf/innen auf ganz persönliche Weise in Szene gesetzt.

Begeben Sie sich auf eine interessante Städtereise durch die Ausstellung, die im Rahmen des vhs Semesterthemas „Internationale Stadt“ und „Partnerstädte in Aktion“ in Kooperation mit dem fotoclub stuttgart 1938 e.V. (Informationen finden Sie unter: www.fotoclub-stuttgart.de) und der Stadt Stuttgart stattfindet.

Ausstellungsdauer: 27.06. – 15.10.2018
TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Rotebühlgalerie EG
Mo – Sa 8.00 – 23.00 Uhr, So 9 – 18 Uhr


Semester 2018/1

17 Sustainable Development Goals
17 Ziele an 17 Orten – Die Globalen Nachhaltigkeitsziele in Baden-Württemberg des Dachverband Entwicklungspolitik BW e.V. (DEAB)

Die Ausstellung rückt die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung („Sustainable Development Goals“ – SDGs) in den Blick, die in der Agenda 2030 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. An 17 Orten (Ausstellungsflächen) können Sie, zusätzlich zu allgemeinen Infos, Beispiele einer gelungenen Umsetzung dieser Ziele kennenlernen.
Die Präsentation unterschiedlichster Projekte verdeutlicht, wie sich zahlreiche Menschen und Initiativen in Baden-Württemberg und weltweit für eine global gerechte Welt im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele einsetzen.
Die Ausstellung lädt zur Auseinandersetzung mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung und ihrer Umsetzung ein und motiviert und inspiriert zum eigenen Handeln. Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltungsreihe des Eine-Welt-Promotor/innenprogramms und des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB e.V. Weitere Informationen und die Begleitbroschüre zur Ausstellung finden Sie auch hier.
Kontakt: E-Mail an Gundula Bueker

Ausstellungsdauer: 24.04. – 05.06.2018
TREFFPUNKT Rotebühlplatz, EG Glasfoyer


Zwei Bilder – ein Wort.

Das Teekesselchenspiel als Rätselspaß
Von Mirja Winkelmann, Prestel Verlag

In dieser Hommage an die Sprache werden 22 Wortpaare in wunderschönen Illustrationen abgebildet, die sich ein und dasselbe Wort teilen. Wie das geht? Hm, es gibt zum Beispiel ein einziges Wort für ein Besteckteil und kuschelige Hasenohren. Oder was ist das Wort ist für ein weißes Pferd und gleichzeitig für gammeliges Brot? Oh wie schön, ein Schimmel! Ach nee, igitt Schimmel! Es ist auch für Erwachsene ein Riesenspaß, herumzurätseln und jedesmal wieder überraschende Verbindungen zu entdecken.
Übrigens: Auch im Englischen und Spanischen gibt es verblüffende Teekesselchen bzw. Homonyme („tank“ etwa heißt Panzer und Aquarium, „trunks“ Badehose und Elefantenrüssel). Im September 2017 ist auch die englische Ausgabe des Buches erschienen, für die spanische Ausgabe sucht Mirja Winkelmann noch einen Verlag. Die Autorin Mirja Winkelmann lebt in … – na? Sie arbeitet selbstständig als Art Direktorin und Illustratorin und hat schon als Kind wie verrückt „Teekesselchen“ gespielt.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Kinder-und Jugendbuchwochen 2018 statt.

Ausstellungsdauer: 12.01. – 08.03.2018, aufgrund der großen Nachfrage verlängert bis 19.04.2018
TREFFPUNKT Rotebühlplatz, EG Glasfoyer

volkshochschule stuttgart
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28 | 70173 Stuttgart
Tel: +49 (0)711 1873-800
Fax: +49 (0)711 1873-709
E-Mail: info@vhs-stuttgart.de

Öffnungszeiten Anmeldung/Information:
Mo – Fr, 8:00 – 20:00 Uhr; Sa, 8:00 – 13:00 Uhr

Postanschrift:
Fritz-Elsas-Str. 46/48 | 70174 Stuttgart