Ausstellungen

Galerien im TREFFPUNKT Rotebühlplatz

Insgesamt drei Galerien beherbergt der TREFFPUNKT Rotebühlplatz, in welchem die vhs stuttgart regelmäßig ausgezeichnete Ausstellungen präsentiert:
vhs-photogalerie
vhs Kunstgalerie
Rotebühlgalerie


Die Galerien sind während der Öffnungszeiten des Hauses jederzeit zu besichtigen:
Montag bis Samstag von 08.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag von 09.00 bis 18.00 Uhr


vhs-photogalerie
bekannte namen. neue fotografen. immer gute bilder.

3. + 4. OG, TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Freie Kuratorin: Bettina Michel (DGPh)
Koordination: Simone Gutekunst

 

Aktuelle Ausstellung

Dieter Seitz  Das Kasachstan Projekt
Kasachstan ist der nach Fläche neuntgrößte Staat der Welt – jedoch für viele ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dieter Seitz führt den Betrachter auf eine Zeitreise durch Kasachstan: vom ursprünglichen, traditionellen Land der Nomaden bis in die neue Welt der Urban Nomads. Der Stuttgarter Fotograf betrachtet die Kulturentwicklung des Landes als Zusammenspiel von drei Kulturströmen: Die jüngst revitalisierte Volkskultur vermischt sich mit dem Kulturerbe der Sowjetära und den Einflüssen des westlichen Kapitalismus. Das Ergebnis kann nicht mehr eindeutig der einen oder anderen Herkunft zugeordnet werden. Vor diesem Hintergrund werden mit subjektivem Blick Kultur und Alltag Kasachstans vermessen. Jenseits der Stereotypen post-sowjetischer Folklore gelingt es Dieter Seitz auf sensible Weise, die kulturelle Topografie einer der größten Transformationsgesellschaften im Herzen Eurasiens nachzuzeichnen.
Die Ausstellung zeigt Bilder seiner Fotobände Nomad’s Land und Virtual Landscapes.

Ausstellungsdauer: 14.02.-05.05.2019
Vernissage: 13.02.2019, 19.00 Uhr

Katinka Schuett – Cosmic Drive

Das Weltall dient spätestens seit Jules Vernes Zukunftsromanen als Sinnbild für grenzenlose Ausdehnung und Begegnungen mit fremdartigen Wesen. Ist der Mensch allein im Kosmos? Oder sind wir als Spezies so unbedeutend, dass extraterrestrische Lebensformen keine Notiz von uns nehmen? Fragen wie diese befruchten seit mehr als zweitausend Jahren unser wissenschaftliches, religiöses, philosophisches und künstlerisches Denken und Schaffen. Katinka Schuett hat sich weltweit auf eine intensive Suche nach repräsentativen Orten begeben: für ihre Bilder der Science Fiction wie auch der technisch hochgerüsteten Eroberung des Alls durch die Weltraumfahrt. Sie fand ein Radioteleskop in Puerto Rico, das den Kontakt zu außerirdischem Leben im Weltall sucht. In Kalifornien fotografierte sie technische Anlagen, die nach Signalen anderer Zivilisationen im All forschen. In ihrer Ausstellung untersucht die Berliner Fotografin mit philosophischem Weitblick die scheinbar unvereinbaren Sphären von Fantasie und faktischen Wissenschaften.

Ausstellungsdauer: 16.05.-28.07.2019

Vernissage: Mi 15.05.2019, 19.00 Uhr

Begrüßung:
Bettina Michel, Kuratorin der vhs-photogalerie

Einführung in die Ausstellung:
Ulrich Bernhardt, Medienkünstler und Kurator
Live-Musik mit:
Christian Dähn, Spacedrums

Katinka Schuett wird anwesend sein.


vhs kunstgalerie

Foyer Robert-Bosch-Saal, 1. und 2. OG, TREFFPUNKT Rotebühlgalerie
Kurator: Kurt Grunow

Die vhs Kunstgalerie ist ein Forum für Ausstellungen und Präsentationen von Künstlerinnen und Künstlern, die an der vhs stuttgart unterrichten oder unterrichtet haben, wie auch für jene, die dem Fachbereich Kunst an der vhs anderweitig nahe stehen. Jedes Jahr finden hier zwei Ausstellungen statt, die während ihrer Laufzeit auch von weiteren kleineren Veranstaltungen in der Galerie begleitet werden.

 

Aktuelle Ausstellung

„Zeit-Räume“
Beate Blankenhorns Gemälde zeigen Szenerien, in denen Zeit und Raum aufgehoben erscheinen. Menschen 
Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur und Philosophie, aber auch „gewöhnliche“ von denen sich einige im wirklichen Leben nie hätten begegnen können, werden in Gruppenbildern vereint: in fiktiven Räumen oder gar im häuslichen Wohnzimmer der Künstlerin. Andere Werke zeigen Momentaufnahmen, stille Szenerien des Alltags. Die vergängliche Stimmung von Augenblicken, ein Rausch der Farben im kurzen Moment eines besonderen Lichteinfalls, der schnell schon Vergangenheit sein kann. Bilder, die durch ihre Großformatigkeit ein Eintauchen, ein Verweilen in ihrer Stille anbieten wollen.

Ausstellungsdauer: 10.05.-28.07.2019
Vernissage: 09.05.2019, 19.00 Uhr

 


Rotebühlgalerie

EG, TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Koordination: Katharina Früh

In der Rotebühlgalerie werden Ausstellungen gezeigt, die inhaltlich in engem Kontext zu aktuellen Programmschwerpunkten (z.B. Festivals oder Semesterthemen) der vhs stuttgart stehen. Im Vordergrund der Ausstellungen steht das Bild (Fotografie, Druckgrafik, Illustrationen bzw. Plakate, Malerei). Jährlich werden fünf bis sechs Ausstellungen gezeigt.

 

Aktuelle Ausstellung

Neues ABC-Buch
Ein Klassiker in der Geschichte der Fibeln, neu interpretiert von einem der erfolgreichsten Illustratoren der Gegenwart.
»Ein Kinderbuch und kein Kinderbuch. Ein Buch zum Schreiben- und Lesenlernen. Ein Gespräch von Jahrhundert zu Jahrhundert zwischen dem skeptischen Aufklärer Moritz (1756-1793) und dem aufgeklärten Skeptiker Erlbruch (geb. 1948) über die Frage, was den Mensch zum Menschen macht. Wo Moritz predigt, da gerät Erlbruch ins Träumen. Wo Moritz mahnt und klagt, öffnet Erlbruch leise ein paar Türen und Fenster ins Freie. Wo Moritz, vom eigenen Pathos ergriffen, die Tugend preist, inszeniert Erlbruch ironisch das große Welttheater. Was der eine streng auseinandernimmt, in seine Bestandteile zerlegt, Mensch und Menschenwelt, immer der Maxime gewiss: ›Es ist die höchste Würde, ein Mensch zu sein‹ – das buchstabiert der andere neu zusammen. Und wir hören ihn dabei fröhlich brummen und summen und seufzen und kichern: Der Mensch, ach ja.« (Benedikt Erenz, Die ZEIT)

Wolf Erlbruch
Wolf Erlbruch, geboren 1948, war bis 2009 Professor für Illustration an der Bergischen Universität Wuppertal. 2017 erhielt Wolf Erlbruch als erster deutscher Künstler den renommierten Astrid Lindgren Memorial Award für sein Gesamtwerk. Zudem wurde er mit dem Gutenbergpreis der Stadt Leipzig, dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises sowie mit der Hans Christian Andersen Medaille ausgezeichnet.

Karl Philipp Moritz
Karl Philipp Moritz (1756–1793) war ein vielseitiger Schriftsteller des Sturm und Drang, der Berliner Aufklärung und der Weimarer Klassik. Er hatte ein bewegtes Leben als Hutmacherlehrling, Schauspieler, Hofmeister, Lehrer, Redakteur, Schriftsteller,Spätaufklärer, Philosoph und Kunsttheoretiker.

In Kooperation mit dem Börsenverein und dem Verlag Antje Kunstmann.
Die Ausstellung findet im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen 2019 statt.

Ausstellungsdauer: 6.02.-29.04.2019


Druckgrafiken aus der Edition Staeck – FLAGGE ZEIGEN – Aktion für mehr Demokratie
Bestandteil der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“

Andreas Pitz, Kurator der Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“, schreibt in seiner Einführung: „Klaus Staeck, der bekannte linke Grafiker aus Heidelberg und langjährige Präsident der Akademie der Künste hat bereits 1994[…] unter dem Motto FLAGGE ZEIGEN 38 Kunstschaffende aufgefordert, mit künstlerischen Mitteln auf die Ereignisse zu reagieren. So sind eindrucksvolle Druckgrafiken von Künstlerinnen und Künstlern wie z. B. Max Bill, Christo, A.R. Penck, Rosemarie Trockel, Günther Uecker, und Tomi Ungerer entstanden.“ 

Klaus Staeck beschreibt seine Kampagne 1994 folgendermaßen: „Künstlerinnen und Künstler zeigen Flagge für demokratisches Engagement, gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung. […] Sie mischen sich mit ihren Mitteln in die Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft ein. […] Dieses Projekt ist ein künstlerischer Zwischenruf zur Verteidigung der Demokratie, die in Zeiten sozialer Umwälzungen und rechtsextremistischer Bedrohungen besonders gefährdet erscheint. […] Das Projekt FLAGGE ZEIGEN will einen Beitrag leisten zur als dringend notwendig erkannten Veränderung in einer Zeit, die einer wachsenden Zahl von Menschen Angst macht, weil viele Formen äußerer Ordnung gefährdet erscheinen und für viele aus diesem Grund neben dem äußeren Frieden auch der innere in Gefahr gerät… FLAGGE ZEIGEN ist das Gegenteil von sich verkriechen oder verdrücken. Es ist eine Aufforderung zum Engagement.“

Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ ist ein Gesamtprojekt der Diakonie Deutschland und wird vom Bundesfamilienministerium im Rahmen der Kampagne „Demokratie leben“ gefördert. In Stuttgart sind das Diakonische Werk Württemberg, die Evangelische Gesellschaft Stuttgart, die Diakonie in Stuttgart und die Evangelische Kirche in Stuttgart offizielle Kooperationspartner und Veranstalter des Begleitprogrammes.

Die Ausstellung in der Rotebühlgalerie wird im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Volkshochschule“ gezeigt.

Die anderen Ausstellungsteile werden im Rathaus (7. bis 31. Mai 2019) und im Haus der Wirtschaft (7. bis 27. Juni 2019) präsentiert. Die Veranstaltungen im Rahmen des Begleitprogramms finden Sie im Programmheft und in den Internetauftritten der Evangelischen Gesellschaft, des Diakonischen Werkes Württemberg und der Evangelischen Kirche in Stuttgart.

Ausstellungsdauer:07.05.30.06.2019

volkshochschule stuttgart
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28 | 70173 Stuttgart
Tel: +49 (0)711 1873-800
Fax: +49 (0)711 1873-709
E-Mail: info@vhs-stuttgart.de

Öffnungszeiten Anmeldung/Information:
Mo – Fr, 8:00 – 20:00 Uhr; Sa, 8:00 – 13:00 Uhr

Postanschrift:
Fritz-Elsas-Str. 46/48 | 70174 Stuttgart