Weltalphabetisierungstag: Gemeinsam für mehr Literalität und Gesundheitskompetenz
Anlässlich des Weltalphabetisierungstags am 8. September haben Katja Deigendesch, Leiterin des Grundbildungszentrums an der vhs stuttgart, und Nadine Schmid, Projektmanagerin im AlphaDekade-Projekt „Grundbildung in Teilzeit – Wege in gute Arbeit“, zehn Arztpraxen in Stuttgart-Ost besucht. Ziel war es, die Mitarbeitenden der Praxen für das Thema geringe Literalität zu sensibilisieren.
Die Zahlen sprechen für sich: Laut der LEO-Studie 2018 und der OECD-Vergleichsstudie PIAAC 2023 haben 12,1 % der deutschsprachigen Erwachsenen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren große Defizite im Lesen. Bei weiteren Grundkompetenzen wie Rechnen und adaptivem Problemlösen sind es sogar 20-22 %.
Anlässlich des Weltalphabetisierungstags am 8. September haben Katja Deigendesch, Leiterin des Grundbildungszentrums an der vhs stuttgart, und Nadine Schmid, Projektmanagerin im AlphaDekade-Projekt „Grundbildung in Teilzeit – Wege in gute Arbeit“, zehn Arztpraxen in Stuttgart-Ost besucht. Ziel war es, die Mitarbeitenden der Praxen für das Thema geringe Literalität zu sensibilisieren.
Warum Arztpraxen? Die LEO-Studie 2018 zeigt, dass gering literarisierte Menschen oft auch eine geringere Gesundheitskompetenz haben. Um diese zu stärken, ist es entscheidend, Gesundheitsförderung mit Lese- und Schreibförderung zu verbinden. Unterstützt wurde die Aktion durch speziell für Arztpraxen entwickelte Materialien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Die kostenfreien Kurse des Grundbildungszentrums der vhs stuttgart bieten Menschen die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu stärken – ein wichtiger Schritt für mehr Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe.
Gemeinsam können wir einen Unterschied machen!
Weitere Informationen finden Sie unter vhs-stuttgart.de