Skulptur vor TREFFPUNKT Rotebühlplatz wird restauriert
„Den TREFFPUNKT Rotebühlplatz erkennen Sie an der großen roten Skulptur vor dem Gebäude.“ – Diesen Satz hört man in der Stadtmitte häufiger, unter anderem von vhs-Mitarbeitenden, die den Weg zum Hauptstandort der vhs stuttgart erklären.
Denn direkt vor dem Bildungshaus im Herzen Stuttgarts steht die markante Großplastik „Lobotchevsky“. Angeregt wurde die Skulptur von den mathematischen Formen von Nicolai Ivanovich Lobotchevsky, der im 19. Jahrhundert lebte. Vom US-amerikanischen Künstler Mark di Suvero erschaffen, wurde die damals noch schwarze Skulptur 1988 von der Stadt gekauft und in Abstimmung mit dem Künstler rot lackiert. Seit 1991 thront sie vor dem TREFFPUNKT Rotebühlplatz - als eine wahre Marke der Stadtmitte. Vor zwei Jahren wurde die Stahlskulptur zudem unter Denkmalschutz gestellt – jetzt wird sie restauriert.
Ein Teil der über acht Meter hohen und rund fünf Tonnen schweren Großplastik wurde heute abgeholt. Unter den Blicken der neugierigen Zuschauer*innen wurden die roten Stahlelemente mit Großkränen demontiert und abtransportiert. Im Herbst soll der mittlerweile etwas verbleichte „Lobotchevsky“ in strahlendem Rot zurückkehren und seinen Platz als Kunst im öffentlichen Raum wieder einnehmen.
Kunst im öffentlichen Raum ist auch über die Skulptur hinaus ein zentrales Thema im TREFFPUNKT Rotebühlplatz:
Das Haus beherbergt drei vom vhs Programmbereich Kultur & Kreativität geleitete Galerien mit wechselnden Ausstellungen – die vhs-photogalerie, die vhs Kunstgalerie und die Rotebühlgalerie – sowie diverse Werkstätten und Ateliers. Auch die Wandgestaltung der Künstlerin Erdmut Bramke aus dem Jahr 1990 ist ein öffentlich zugängliches Kunstwerk im Gebäude: Farbige Lackpunkte, die sich über große Teile der grauen Betonwände der Halle ausbreiten, lassen Kunst und Architektur verschmelzen. Die offene Halle ist darüber hinaus durch die Lichtinstallation „Punkt. Linie. Fläche“ (1989–92) des Stuttgarter Künstlers Nikolaus Koliusis mit blauen Kreisrunden, Lichtlinien und transparenten Flächen gestaltet.
Übrigens: Ein „Schwester-Kunstwerk“ von „Lobotchevsky“ mit dem Namen „Joie de vivre“ („Lebensfreude“) hat vhs-Direktorin Dagmar Mikasch-Köthner kürzlich in Manhattan besucht.