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Kultur & Kreativität

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Rotebühlgalerie (1)

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Do 30.04.2026–So 04.10.2026
08:00–22:00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Eintritt frei
Seit 2025 findet an der vhs stuttgart wieder der Jahreslehrgang Kunst statt - Bildende Kunst in Praxis und Theorie, offen für alle Interessierten. An insgesamt acht langen Wochenenden tauchen alle Beteiligten in die Welt der Kunst ein, es findet eine kontinuierliche Begegnung und Auseinandersetzung mit Zeichnen, Malerei, Fotografie, Druckgrafik und Kunstgeschichte statt. Ein erfahrenes Dozent*innenteam begleitet die Gruppe dabei, gibt Anregungen, vermittelt Wissen und Fertigkeiten. Die Ausstellung zeigt Werke und Arbeitsprozesse aus dem Jahreslehrgang Kunst 2025. Das Arbeitsthema lautete Licht & Schatten.

Ausstellende:
Sandra Bettina Böhme, Barbara Brohmeyer, Petra Kärcher, Anita Kanzler, Lina Neumann, Petra Peichl, Angelika Storck, Elli Suritsch, Ana Maria Tennoun, Martin Zimmerhakl.
Zu den Details
Dozent*in: Kurt Grunow
Kurs-Nr.: 261-20051
Die Ausstellung zeigt in eindrucksvollen Bildserien fünf differenzierte Annäherungen an die schwindende Ressource Natur.
Was ist Natur? Energiebedarf, Ernährung, Freizeit und Tourismus beeinflussen zunehmend unseren Umgang mit Landschaft. Braucht es heute neue Sichtweisen, neue Strategien angesichts der „Unordnung“ einer verfahrenen Situation zwischen ungebremsten menschlichen Bedarfen und nachhaltigem Umweltschutz? Sensible Naturräume wie im Hochgebirge oder in der Wüste werden wachsenden wirtschaftlichen Bedürfnissen unterworfen. Die touristischen Entwicklungen in der eindrucksvollen marokkanischen Wüste begleitet Bettina Meister seit Jahren auf ihren Fotoreisen – auch im Hinblick auf die heimische Bevölkerung (Desert Love). Mit der hochalpinen Architektur für die Energiegewinnung durch Wasserkraft beschäftigt sich der Schweizer Architekt und Fotograf Kaspar Thalmann in ästhetischen Interpretationen (Bregaglia).
Parallel dazu entstehen artifizielle Paradiese für Sport und Freizeit: In seinen Golf Scapes betont Martin Wolf Wagner die Künstlichkeit dieser kommerziellen Parks.
Die Alternative eines respektvollen Umgangs mit Natur entwerfen die Werkserien Waidwerk und Der kleine Korren. In ihrer Diplomarbeit Waidwerk widmet sich Friederike Brandenburg der Gebirgsjagd als einem bewussten Naturerlebnis.
Christine Joos hingegen porträtiert eine Kleinfamilie, die als Selbstversorger naturnah und nachhaltig mit Tieren und Pflanzen leben wollen.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem FOTOSOMMER Stuttgart 2026 statt.
Zu den Details
Dozent*in: N.N.
Kurs-Nr.: 261-20021
Di 08.09.2026–So 24.01.2027
08:00–22:00 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Eintritt frei
Drei Jahre Krieg prägen das Leben in der Ukraine. Wie erleben Jugendliche ihren Alltag? Was gibt ihnen Halt? Schüler:innen des Serjii Yefremov Gymnasiums in Chmelnyzkyj dokumentierten für eine Ausstellung ihr Leben – in Schule, Stadt und Privatraum. Ihre Fotos und Texte zeigen den Alltag fernab der Front, doch der Krieg ist allgegenwärtig: Bis zu sechsmal täglich suchen sie Schutzräume auf.
Ein zentrales Motiv ist die Allee der Helden, wo gefallene Soldaten geehrt werden. Die 15-jährige Anastasiia schrieb zu ihrem Foto: „Die abendliche Stadt ist schön, doch wenn ich die Fotos der Gefallenen sehe, möchte ich weinen.“ Kurz darauf erfuhr sie vom Tod ihres Vaters. Solche Geschichten prägen den Alltag.
Die Ausstellung widmet sich Anastasiia und allen Jugendlichen, die die Zukunft gestalten müssen.

Ein Kooperationsprojekt der Stadt Stuttgart mit der Partnerstadt Chmelnyzkyj (Trilaterale Solidaritätspartnerschaft gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden)
Zu den Details
Kurs-Nr.: 262-20121
Do 24.09.2026
19:00–21:00 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Eintritt frei
Begrüßung:
Hannah Becker, volkshochschule stuttgart
Bettina Michel, Kuratorin der vhs-photogalerie

Einführung und Künstlergespräch:
Amrei Heyne, Kuratorin / Galeristin / Redakteurin

Vorstellung des Videos
ASHES OF MODERNISM
Dokumentation der Zerstörung

Zur Ausstellung:
Die Bilder dieser Ausstellung fotografierte Marc Trautmann kurz nach den verheerenden Bränden von 2025 in Los Angeles. ASHES OF MODERNISM dokumentiert die Ruinen einer Architektur, die einst für Fortschritt, Offenheit und einen neuen Umgang mit Landschaft stand. Denn in den Hügeln von Pacific Palisades und Altadena hat das Feuer auch bedeutende Werke der Moderne zerstört: Gebäude von Richard Neutra, die Park Planned Homes von Gregory Ain sowie zeitgenössische Architektur wie das Robert Bridges House – ein seltenes Beispiel für den Baustil des Brutalismus mit hölzernen Elementen. Diese Bauten waren mehr als private Wohnhäuser. Sie verkörperten zentrale Ideen der kalifornischen Moderne: Transparenz, Leichtigkeit, soziale Utopie und die enge Verbindung von Innenraum und Natur. Ihr Verlust markiert nicht nur eine bauliche, sondern auch eine kulturelle Zäsur. Marc Trautmann kehrte über Wochen immer wieder an die gleichen Orte zurück. Fotografiert wurde bewusst unter weißem, diffusem Himmel – ohne dramatisches Licht, ohne Pathos. Diese formale Zurückhaltung verleiht den Bildern eine sachliche Klarheit. Die Überreste der Häuser und Gärten erscheinen nicht als spektakuläre Katastrophenbilder, sondern als stille Zeugnisse einer unterbrochenen Geschichte. Gemeinsam verweisen die Bilder auf eine größere Realität: Die zunehmende Häufung extremer Großbrände ist Ausdruck eines sich verändernden Klimas. Die Moderne, die einst an die Beherrschbarkeit der Umwelt glaubte, trifft hier auf die Grenzen dieser Vorstellung. ASHES OF MODERNISM ist eine visuelle Bestandsaufnahme von Verlust – und eine Frage nach dem Umgang mit architektonischem Erbe im Zeitalter der Klimakrise.
Zu den Details
Dozent*in: N.N.
Kurs-Nr.: 262-20010
Do 08.10.2026
19:00–22:00 Uhr, 1 Termin(e)
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Eintritt frei
Begrüßung:
Hannah Becker, vhs stuttgart

Einführung:
Kurt Grunow, Kurator der vhs Kunstgalerie im Gespräch mit Julia Wenz Delaminsky

Es wird ein Videoclip der Künstlerin gezeigt.


Zur Ausstellung:
Bei ihrem Aufenthalt in Seoul benutzte die Künstlerin eine Kamera-Übersetzungsapp auf dem Smartphone, die ihr bei der Orientierung im Reich der unbekannten Zeichen eine wertvolle Hilfe gewesen war. Gleichwohl bergen die Ergebnisse der digitalen Erfassung und Auswertung von Zeichen in Bildausschnitten (augmented reality) eine Fülle von Unwägbarkeiten, die Julia Wenz Delaminsky als eine
ganz eigene, heiter-dadaistische Welt aus Bildern und Texten samt blinder Flecken erschlossen hat. Korrespondierend mit farbigen Druckgrafiken, die Fundstücke aus dem Technikschrott koreanischer Kleinbetriebe enthalten, ist eine umfangreiche Sammlung poetisch-kunstvoller, subvesiv-visueller Versatzstücke entstanden, die eine unerwartete Heiterkeit in das Erleben transkultureller Momente durch eine deutsche Künstlerin in Korea bringen.

Julia Wenz Delaminsky
In Neustadt an der Weinstraße geboren arbeitet sie als interdisziplinäre Künstlerin, Kulturwissenschaftlerin und Designerin. Studium der Kulturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen, Freie Kunst
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 2004/2005 am Edinburgh College of Art (Institute of curatorship and education) in Schottland. Diplom der Visuellen Kommunikation an
der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 2005 als Freie Künstlerin tätig. Lebt und arbeitet in Stuttgart und unterwegs. Einladungen als Artist in Residence nach Korea, England, USA, Frankreich, Polen, Island, Norwegen und Tschechien.
Zu den Details
Kurs-Nr.: 262-20050
Fr 09.10.2026–So 21.02.2027
08:00–22:00 Uhr
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Eintritt frei
Bei ihrem Aufenthalt in Seoul benutzte die Künstlerin eine Kamera-Übersetzungsapp auf dem Smartphone, die ihr bei der Orientierung im Reich der unbekannten Zeichen eine wertvolle Hilfe gewesen war. Gleichwohl bergen die Ergebnisse der digitalen Erfassung und Auswertung von Zeichen in Bildausschnitten (augmented reality) eine Fülle von Unwägbarkeiten, die Julia Wenz Delaminsky als eine
ganz eigene, heiter-dadaistische Welt aus Bildern und Texten samt blinder Flecken erschlossen hat. Korrespondierend mit farbigen Druckgrafiken, die Fundstücke aus dem Technikschrott koreanischer Kleinbetriebe enthalten, ist eine umfangreiche Sammlung poetisch-kunstvoller, subvesiv-visueller Versatzstücke entstanden, die eine unerwartete Heiterkeit in das Erleben transkultureller Momente durch eine deutsche Künstlerin in Korea bringen.

Julia Wenz Delaminsky
In Neustadt an der Weinstraße geboren arbeitet sie als interdisziplinäre Künstlerin, Kulturwissenschaftlerin und Designerin. Studium der Kulturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen, Freie Kunst
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 2004/2005 am Edinburgh College of Art (Institute of curatorship and education) in Schottland. Diplom der Visuellen Kommunikation an
der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 2005 als Freie Künstlerin tätig. Lebt und arbeitet in Stuttgart und unterwegs. Einladungen als Artist in Residence nach Korea, England, USA, Frankreich, Polen, Island, Norwegen und Tschechien.
Zu den Details
Kurs-Nr.: 262-20051