Innovationspreis der vhs stuttgart

Innovationspreis der vhs stuttgart

Am 04. Dezember haben wir den Innovationspreis verliehen, zu welchem sich insgesamt acht interne vhs Projekte beworben hatten. Der Innovationspreis zielt auf ein gutes, auf Nachhaltigkeit setzendes Programm ab und soll die Vernetzung mit anderen Institutionen anregen. Für die Auslobung im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums haben wir dank einer Förderung der Robert Bosch GmbH insgesamt 10.000 EUR zur Verfügung gestellt, damit die Projekte mit einem Start- oder einem zusätzlichen Kapital umgesetzt oder weitergeführt werden können. Den 1. Platz belegt das innovative Projekt „IBA 2027 – Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung – Wie leben, wohnen, arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter?“ mit einem Barcamp als Auftaktveranstaltung.

Mit der Auslobung möchten wir unsere Fach- und Programmbereiche zugleich ermutigen, Neues zu wagen, zu experimentieren und ungewöhnliche Wege in ihrer Programmplanung zu gehen. Dabei spielen auch digitale Lerninhalte und ein interaktives Teilnehmendenangebot eine Rolle. Die Bewertung hat eine externe, dreiköpfige Jury vorgenommen: Vera Thumsch, Konzentrations- und Gedächtsnistrainerin und systemische Business-Coach sowie langjährige vhs Dozentin, Anja Kökert-Stocker, langjährige und begeisterte Teilnehmerin der vhs Frauenakademie sowie Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha, der seit 2012 die Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt berufliche und betriebliche Weiterbildung an der Universität Tübingen innehat und Mitglied im vhs Aufsichtsrat ist.

Das erstplatzierte Projekt„IBA 2027 – Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung – Wie leben, wohnen, arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter?“ wird von der Jury als eine innovative, breit vernetzte und nachhaltige Projektidee mit topaktuellen Themen sowie einem hohem digitalen Lernanteil bewertet. „Das geplante Barcamp als Auftaktveranstaltung für die Begleitung des Stadtentwicklungsprozesses bis zur IBA 2027 stellt für die vhs stuttgart eine große Chance dar, sich in einem völlig neuen, fachbereichsübergreifenden Themengebiet zu positionieren und sich als innovative Bildungseinrichtung zu präsentieren”, begründet die Jury ihre Wahl. Zudem passe dieses Projekt „hervorragend zum Bildungsauftrag der vhs, da es die Möglichkeit zur Beteiligung und Informationsbeschaffung für breite Bevölkerungsschichten bietet, die sonst von solchen Projekten nicht erreicht werden”. Das Projekt erhält deshalb den ersten Preis in Höhe von 3.500 Euro.

Auf den mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotierten 2. Platz gelangt „Streetart made in Stuttgart“. Bei diesem Projekt geht es darum, öffentliche Wände in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern neu zu gestalten und somit einem aktuellen Trend Rechnung zu tragen. Das öffentlichkeitswirksame, interaktive und innovative Veranstaltungsformat für junge Menschen involviert zahlreiche Kooperationspartner. Da geplant ist, die Wände immer wieder neu zu gestalten, ist die Projektidee langfristig umsetzbar. In dem zusätzlichen Workshop „digitale Dokumentation“ erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Thema „Soziale Medien“ auseinanderzusetzen und lernen den gestalterischen Umgang damit. „Die Kombination aus künstlerischer Wandgestaltung in der realen Welt und der Projektdokumentation über soziale Medien, macht das Besondere an diesem Projekt aus“, verkündigt die Jury.

Auf Platz 3 wurde das Projekt „Dinner & Dialogue“ gewählt. Hier steht das gemeinsames Kochen und Debattieren in englischer Sprache im Vordergrund und ist ein innovatives Projekt zur Förderung der Begegnung von Menschen aller Couleur. Die Jury ist überzeugt: „Es verbindet in besonderer Weise rein „analoges“ Kochen und Debattieren mit digitalen Lernanteilen und Beteiligungsformen über die vhs.cloud.“ Das Kursformat ist für alle offen und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Die Beteiligten sind miteinander aktiv, sowohl handwerklich als auch geistig, und können sich gegenseitig unterstützen. Auch die Integration von Nicht-Deutsch-Sprechenden wurde positiv hervorgehoben. Das Projekt wird deshalb mit 1.500 Euro gefördert.

Jeweils 500 Euro gehen zudem an die Veranstaltung „Virtuelle Besichtigung des Reina Sofia Museums in Madrid und des Guggenheim Museums in Bilbao“, den Workshop „Selbstmanagement: Ziele formulieren – Ideen entwickeln (Online-Kurs)“, die Women’s Academy, den Aktionstag Gesundheit sowie den Kurs „Agiles Projektmanagement mit SCRUM“.

Wir gratulieren allen Kolleginnen und Kollegen der Projekte!

 

1. Platz: „IBA 2027", Monika Kurz, Fachbereichsleiterin Politik und Gesellschaft, Jurymitglied Vera Thumsch
2. Platz: „Street Art": Ann-Kathrin Bienert & Lena Kuhnle (rotebühl28), Gudrun Hähnel, Abteilungsleiterin TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Simone Gutekunst, Programmbereichsleiterin Kultur und Gestalten, Jurymitglied Vera Thumsch
3. Platz: „Dinner& Dialogue", Dr. Daniele Nuccetelli, Fachbereichsleiter vhs international – interkulturell, Susanne Rommel, Fachbereichsleiterin Kochen und Genießen, Jurymitglied Vera Thumsch
5oo Euro gingen an „Aktionstag Gesundheit": Susanne Hammerbacher, Programmbereichsleiterin Gesundheit, Bewegung und Ernährung, „Women's Academy": Raphaela Huber, Fachbereichsleiterin Frauenakademie, „Selbstmanagement: Ziele formulieren – Ideen entwickeln (Online-Kurs)“ und „Agiles Projektmanagement mit SCRUM“: Vasiliki Asimaki, Programmbereichsleiterin Beruf und Karriere, Jurymitglied Vera Thumsch, vorne: „Virtuelle Besichtigung des Reina Sofia Museums in Madrid und des Guggenheim Museums in Bilbao“: María del Pilar Suárez de Rolfs, Programmbereichsleiterin Sprachen - vhs interkulturell
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