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Der Menschenrechtsfilmpreis – eine Auswahl der prämierten Filme

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis schärft das Bewusstsein für die ungebrochene Aktualität der Menschenrechte und zeichnet herausragende Filme aus, die auf die Bedeutung der Menschenrechte aufmerksam machen. Der Preis wird im zweijährigen Rhythmus verliehen und wird zum Internationalen Tag der Menschenrechte im Dezember in Nürnberg überreicht. 

Wir laden Sie zur langen Nacht des Menschenrechtsfilms Stuttgart am Freitag, den 22. Oktober 2021 im TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Robert-Bosch-Saal, von 19 bis 22.30 Uhr, ein und zeigen hier ausgewählte Gewinnerfilme. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Satire „Masel Tov Cocktail“ von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch ist Preisträger in der Kategorie Bildung. Es geht um den jüdisch-russischen Dimitrij Liebermann, der einem Querschnitt der deutschen Gesellschaft begegnet und immer wieder dem Problem, das es auszuhandeln gilt: Seine deutsch-jüdische Identität. Der Film erzählt von Schwierigkeiten und Klischees und wie es sich in einem von der Vergangenheit unbelasteten Alltag lebt. Ablehnung auf der einen Seite und bemitleidendes Verständnis auf der anderen Seite machen es Dimitrij nicht leicht, normal zu sein.

In der Kategorie Dokumentarfilm überzeugten die Filmemacher Waad al-Kateab und Edward Watts mit ihrer Dokumentation „Für Sama“ die Jury.  „Für Sama“ ist ein Vermächtnis an Waad al-Kateabs im Krieg geborene Tochter Sama. Die Studentin und Journalistin hat fünf Jahre lang mit ihrem Handy und ihrer Kamera die Protestbewegungen und den furchtbaren Krieg in Syrien dokumentiert. Obwohl sie das Leid der Menschen und der Personen in ihrer unmittelbaren Nähe aufgezeichnet hat, findet sie auch selbst, inmitten der Bombardements, Spuren von Freude und Lebensmut. Ihre Kamera fängt berührende Episoden von Verlust, Überleben und Lebensfreude ein. Waad al-Kateabs steht vor der Frage, ob sie flieht und ihre Tochter in Sicherheit bringen kann oder ob sie bleibt und den Kampf für die Freiheit weiterführen soll, für den sie schon so viel geopfert hat. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.menschenrechts-filmpreis.de

 

Foto: Filmakademie Baden-Württemberg
Foto: Filmperlen
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